27. Oktober: Würde bis zuletzt – Gespräche über das Lebensende

Die Gesprächsreihe „Würde bis zuletzt – Gespräche über das Lebensende“ des „Seniorennetzwerks Hechtsheim“ lädt dazu ein, sich mit den Fragen rund um Sterben, Tod, Vorsorge und Abschied auseinanderzusetzen – offen, respektvoll und ohne Scheu vor schwierigen Themen. An drei Abenden kommen Fachleute und erfahrene Begleiter:innen miteinander ins Gespräch und geben Orientierung, praktische Informationen und Raum für Ihre Fragen.

Dienstag, 27. Oktober 2026 | 19 Uhr
Evangelisches Gemeindezentrum, Lion-Feuchtwanger-Straße 14-16
Wenn das Leben sich verändert – Demenz und palliative Begleitung am Lebensende

Eine Demenzerkrankung oder Krankheiten, die unweigerlich zum Tod führen, stellen Betroffene und ihre Angehörigen vor viele Herausforderungen. Das Miteinander verändert sich, Vertrautes geht verloren, neue Formen der Nähe und Begleitung werden wichtig. Ein Abend über den Umgang mit Demenz, die Begleitung in belastenden Lebensphasen und die Frage, was Menschen am Lebensende guttut und ihre Würde erhält.
Fragen, die an diesem Abend Raum haben: Wie gehen wir mit Wesensveränderungen um? Wie steht es um die Entscheidungsfähigkeit eines Menschen mit Demenz? Was heißt eigentlich palliative Begleitung? Geht es da nur ums Sterben? Wie erkenne ich, was meine Angehörigen am Lebensende brauchen?
Begleiter:innen in den letzten Lebensphasen informieren: Monika Keidl, Demenznetzwerk Mainz-Bingen und Prof. Dr. Martin Weber, Palliativmediziner im Ruhestand.

 

Dienstag, 3. November 2026 | 19 Uhr
Evangelisches Gemeindezentrum, Lion-Feuchtwanger-Straße 14-16
Ein Mensch ist gestorben – und nun?

Wenn ein enges Familienmitglied stirbt, steht neben der Trauer oft vieles im Raum: Praktische Entscheidungen, organisatorische Schritte und Unsicherheiten in einer Ausnahmesituation. Dieser Abend gibt Orientierung für die ersten Stunden und auch danach – rund um Abschied, Bestattung und Trauer.
Fragen, die sich stellen können: Was gibt es zu bedenken, wenn jemand zu Hause stirbt? Wie können wir den Abschied gestalten? Braucht es eine kirchliche Trauerfeier? Was kostet eine Beerdigung eigentlich?
Helfer:innen in Zeiten von Abschied und Trauer berichten: Michael Tomaszewski, katholischer Pfarrer, Heike Corell, evangelische Pfarrerin, Nicole Sieben, Verein Trauernde Eltern & Kinder Rhein-Main und Reinhold Schäfer, Notfallseelsorger.

 

Dienstag, 10. November 2026 | 19 Uhr
Pro Seniore, Seniorenresidenz, Frankenhöhe, Kelterweg 1
Gut vorbereitet – was am Lebensende geregelt sein sollte

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Bestattungswünsche, Patient:innenverfügung und andere wichtige Unterlagen: Vieles lässt sich vorab in Ruhe regeln. Ein Abend über Entscheidungen, die Klarheit schaffen können.
Fragen, die viele beschäftigen: Wozu brauche ich eine Vorsorgevollmacht oder eine Patient:innenverfügung? Wer entscheidet für mich, wenn ich selbst nicht mehr entscheiden kann? Was regelt das neue Bestattungsgesetz? Kann ich meine eigene Bestattung schon festlegen? Was sind die Risiken des digitalen Erbes?
Menschen aus der Praxis geben Orientierung: Ulrike Cohnen, Rechtsanwältin und Sina Müller-Cunradi, Leitung Grünewald*Baum Bestattungen.

 

Foto: Stadt Mainz

 

Plakat Letzte Lebensphase